Patenschaft

Bilali sucht einen Paten - Wie wär's mit einer Patenschaft in Tansania

Die Initiative „Bilali sucht einen Paten" will die Arbeit eines Diakoniezentrums in Tandala (im Südwesten Tansanias) unterstützen.

Das Diakoniezentrum in Tandala (Tansania):

Die Aufgabe des Diakoniezentrums besteht darin, Kindern, die durch die unterschiedlichsten Behinderungen oder Lebensumstände benachteiligt sind, zu einer Schulausbildung zu verhelfen und körperbehinderten Erwachsenen durch die Ausbildung zum Korbflechter und die Vermarktung der Körbe eine Lebensgrundlage zu schaffen.

Wo liegt eigentlich Tandala? 

Tandala liegt im Verwaltungsbezirk Makete an der Spitze des Malawisees. 
Die Region verfügt über eine sehr unzureichende Infrastruktur. 
Es gibt keine asphaltierten Straßen und keine Eisenbahnverbindungen. 
Nur die Bezirkshauptstadt selbst verfügt über Strom- und Telefonanschluss. 
Es gibt wenige Krankenhäuser und keine Sondereinrichtungen für Behinderte.

Durch das gebirgige Land und den weitgehend unfruchtbaren Boden ist das Leben der Menschen, 
die vor allem als Bäuerinnen und Bauern leben, sehr erschwert.

Das Projekt:

Vom Diakoniezentrum in Tandala werden behinderte Kinder und Jugendliche betreut und an spezielle Internatsschulen vermittelt. 
Diese Internate gibt es in einigen größeren Städten in Tansania (Dar es Salam, Mbeya, Njombe, Mafinga, Iringa, Dodoma u.a.).

Die aktuelle Lage in der Region Makete (Tansania):

Viele Kinder und Jugendliche haben keine Chance auf eine Schul- oder Ausbildung.

Auffallend viele Menschen mit Behinderungen befinden sich in sehr bedürftigen Familien,
in denen sie nur mit dem Nötigsten wie Nahrung und etwas Kleidung versorgt werden können.
Da es im Bezirk Makete keine Sonderschulen für Blinde, Gehörlose oder Körperbehinderte gibt,
bleiben viele Kinder ohne Förderung und Schulbildung. Ein körperbehindertes Kind kann jedoch
den Schulweg von bis zu 7 km bis zur GrundschuIe in Tandala nicht bewältigen.

Ebenso schwierig und oft aussichtslos ist die Situation der Waisenkinder
Sie leben bei irgendjemandem in der Verwandtschaft und werden dort mitversorgt. 
Für ihre Verwandten bedeuten sie meist eine große zusätzliche Belastung, so dass ein Schulbesuch nicht möglich ist.
Halbwaisen- oder Waisenkinder, für die niemand das Schulgeld, die Uniform, medizinische Versorgung bezahlen kann,
unterliegen ebenfalls der Obhut des Diakoniezentrums.

Für eine begrenzte Anzahl dieser Kinder ist die Finanzierung der Schulausbildung durch die Diakonie gesichert.

Aber da sind auch noch Bilali, Emmanuel, Kilena, Jamaida und Emerita für die es das Recht auf Bildung
nur aus dem Grund nicht gibt, weil Bildung Geld kostet, das sie nicht haben.

Was ist zu tun?

Wenn Sie für Bilali, Emmanuel, Kilena, Jamaida oder Emerita einen Schulplatz finanzieren möchten, 
setzen Sie sich bitte mit 

Anne Maute-Koch
eMail: anne.maute-koch@web.de

in Verbindung.

  • Ein Platz in der Grundschule kostet 16.- €uro pro Monat,

  • ein Platz in der Secondary School oder eine Berufsausbildung 36.- €uro pro Monat.

Die Patenschaft:

Falls sie eine Patenschaft übernehmen, erhalten sie ein Foto und einen Bericht über die Lebensumstände 
Ihres Patenkindes, so dass Sie sich eine Vorstellung machen können, wen Sie unterstützen. 
Bei wichtigen Veränderungen, die Ihr Patenkind betreffen, werden Sie unterrichtet.

Ein monatlicher Betrag von 16.- bzw. 36,- €uro kann in Tansania ein Leben grundlegend verändern 
und ihm eine Perspektive geben. Ein junger Mensch, der in Abhängigkeit von seiner Familie und ohne 
geistige Anregung leben müsste, erhält die Chance auf Bildung. 
Damit erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass er in Zukunft einmal selbst in der Lage sein wird, 
für seinen Lebensunterhalt zu sorgen.

Bei Fragen wenden Sie sich an: Anne Maute-Koch (Adresse s. oben). 

Falls Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, überweisen Sie bitte auf das Konto der 

Kirchengemeinde Neuhausen
Stichwort: "Patenschaft Tansania":
Volksbank Metzingen
BLZ 640 912 00 
Kontonummer 230 862 020


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Stand: 11. November 2005